So kann es beginnen
- 01
Eine kleine Frage anbieten
Fragen Sie: „Wie sähe ein Wesen aus, das verloren gegangene Ideen wiederfindet?“ Falls das Kind schon eine eigene Figur im Kopf hat, folgen Sie ihr. Der Impuls ist eine Tür, kein Arbeitsauftrag.
- 02
Mit einer Form beginnen
Zeichnen Sie einen Kreis, einen Strich oder eine freie Form und geben Sie das Blatt weiter. Das Kind entscheidet, was daraus wird. Oder beide beginnen unabhängig mit einer Form. Radieren ist erlaubt, aber nicht nötig.
- 03
Nach Eigenschaften fragen
Sammeln Sie einen Namen, eine besondere Fähigkeit und etwas, das dem Wesen nicht so leicht fällt. Diese letzte Frage gibt der Figur eine kleine Eigenheit. Sie muss weder die stärkste noch die schönste sein.
- 04
Eine genaue Rückmeldung geben
Beschreiben Sie etwas Konkretes, das Sie sehen: „Dein Wesen hat eine sehr große Tasche.“ Fragen Sie danach: „Was trägt es darin?“ So entsteht ein Gespräch über die Idee, statt das Bild mit einem allgemeinen Urteil abzuschließen.
- 05
Die Figur in den Alltag setzen
Suchen Sie drei Gegenstände als Landschaft. Ein Buch wird ein Hügel, ein Tuch eine Wiese, eine Schachtel ein Haus. Das Wesen erlebt seine erste Minute dort. Was entdeckt es, das ihm völlig neu ist?
- 06
Eine eigene Grenze erlauben
Das Kind darf die Zeichnung zeigen, für sich behalten oder gleich weiterspielen. Fragen Sie, was es mit der Figur machen möchte. Die Kreativzeit muss nicht mit einer Ausstellung oder einem fertigen Bastelobjekt enden.
