So kann es beginnen
- 01
Mit einer Farbe beginnen
Fragen Sie vor dem Losgehen: „Welche Farbe möchtest du heute suchen?“ Lassen Sie eine normale Antwort wie Grün ebenso gelten wie „Drachengrün“. Überlegen Sie gemeinsam, wo sie auftauchen könnte. Das Kind braucht keinen Plan für alle fünf Farben.
- 02
Mit Augen statt mit Händen sammeln
Schauen Sie nach Blättern, Rinde, Blüten, Steinen und Himmel. Pflanzen und Tiere bleiben an ihrem Platz. Für jeden Fund malt das Kind einen Farbpunkt oder zeigt auf einen passenden Stift. Schreiben Sie bei Bedarf ein Wort dazu: Blatt, Mauer, Wolke.
- 03
Ähnliche Farben vergleichen
Legen Sie zwei Farbpunkte nebeneinander: Sind beide grün, aber verschieden? Vergleichen Sie eine Stelle im Licht und eine im Schatten. Beschreiben Sie zuerst gemeinsam, was Sie sehen, bevor Sie eine Erklärung anbieten. „Das wirkt hier heller“ ist ein vollständiger Fund.
- 04
Einen Namen erfinden
Geben Sie einer Lieblingsfarbe einen Namen, der zum Erlebnis passt. Pfützenhimmelblau oder Knisterblattbraun erzählen bereits eine kleine Geschichte. Erwachsene dürfen mitmachen, sollten aber nicht alle Namen vorgeben.
- 05
Eine Blume aus Fundfarben malen
Zeichnen Sie nach der Rückkehr eine große Mitte und so viele Blütenblätter, wie das Kind möchte. Verwenden Sie die gefundenen Farben. Ein Blütenblatt darf ein Fenster oder ein Schuh werden; das Naturspiel geht hier ausdrücklich in Fantasie über.
- 06
Mit einem Fund aufhören
Fragen Sie zum Schluss: „Welche Farbe würdest du beim nächsten Mal wiedererkennen?“ Hängen Sie die Zeichnung bei Bedarf auf. Es braucht keine Bewertung, keine Vollständigkeitskontrolle und keinen weiteren Bildschirmbesuch.
